Erfahrungsbericht Mud Masters 24 Hours: Non-Stop-Schinderei in Biddinghuizen

von Lars am 06.10.2015

Erfahrungsbericht Mud Masters 24 Hours: Non-Stop-Schinderei in Biddinghuizen

Bildquelle: Mud Masters 24 Hours

Zu allererst stellte man mir die Frage: „Brauch‘ man das? 24 Stunden am Stück Hindernislaufen!“. Anschließend folgt fast immer die gleiche Reaktion: „Du bist verrückt, Lennart.“ Die Frage, ob man das braucht, kann ich auch nach dem Mud Masters 24 Hours nicht mit Sicherheit beantworten. Zumal ich mich mit diversen Wehwehchen herumgeschlagen habe. Was sicher ist: Es war hart, sehr hart! Was auch sicher ist: Mud Masters 24 Hours war die härteste, größte Herausforderung an Körper und Willenskraft, die ich bisher angegangen bin. Mehr zu diesem Hindernislauf könnt ihr jetzt in unserem Erfahrungsbericht nachlesen!

Autor: Lennart Tietz
Aus großen Herausforderungen wachsen tolle Erfahrungen. Und das ist es, was mich eher zu der Aussage bewegt: „Ja, man braucht das! Zumindest ein Mal.“

Es ist der unheimliche Stolz auf die persönliche Leistung, die Überraschung darüber, wie zäh man ist, die verschiedenen Phasen der Erschöpfung, bis hin zur Verzweiflung, um sich dann mit anderen Läufern wieder aufzuraffen und nochmal an die absolute Leistungsgrenze zu gehen. Ihr glaubt gar nicht, wie geil es ist, wenn man sich frierend durch die Nacht kämpft und dann endlich die ersten Sonnenstrahlen am Horizont auftauchen und ihr wisst, dass das Schlimmste geschafft ist…

Aber spulen wir von hier ca. 20 Stunden zurück…

Samstag, 26.09.2015, 08:00 Uhr
Das Mud Masters 24 Hours Basecamp wurde eröffnet. Leider muss ich sagen, öffnete das Camp erst am Samstagmorgen. Dadurch mussten wir unsere Anreise sehr früh beginnen und konnten nicht schon Freitagabend anreisen. Das hat den Tag noch etwas länger gemacht. Wie dem auch sei…

Vor Ort erfuhren wir eine tolle Organisation, viele sehr freundliche Helfer, die uns ehrfürchtig in Empfang nahmen. „Diehards“ und „Daredevils“ oder schön holländisch „Waaghals“ nannten sie uns. Der Campingplatz war direkt neben einem Gebäude mit Café, Duschen und Toiletten aufgebaut worden. In dem Gebäude war der Check-In, an dem wir unsere Fußfesseln und 24 Hours-Laibchen erhielten. Dieses Gebäude sollte in der Nacht noch zur wichtigsten Einrichtung für uns werden. Bei den Fußfesseln handelt es sich um Chips, die für die Zeitnahme und für die Zuordnung der personalisierten Fotos und Videos zuständig sind. Wieso wir für jedes Bein eine bekamen kann ich nicht genau sagen. Ich schätze aber, weil die Wahrscheinlichkeit recht groß ist, dass man in 24 Stunden eine Fessel verliert…

Nach dem unkomplizierten Check-In ging es ans Zelt aufbauen. Man spürte eine große Anspannung bei den Nachbarn. Ein freundliches Nicken zur Begrüßung, mehr war zunächst nicht zu erwarten. Was hier schon auffiel ist, dass es durchaus etwas professionellere Teams gab. Da wurden zum Teil halbe Physiotherapie-Praxen mitgebracht.

Samstag, 26.09.2015, 11:00 Uhr
Unterweisung. Der erste offizielle Teil. Das die Erwartungen und die Anspannung der Teilnehmer unterschiedlich groß sind, ließ sich hier wunderbar beobachten. Waren einige bereits hier in voller Laufmontur mit Tights, Neo, „Camelbak“ und was weiß ich was am Start, saßen wir in „deutscher Verkleidung“ in gemütlicher Jogginghose, Pulli und Adiletten bei der Einweisung. :-D Die erste quälende Frage wurde nun endlich geklärt. Rund 100 Verrückte würden sich der 24-Stunden-Schinderei stellen.

Auf einer Karte wurde uns der Streckenverlauf erläutert. Der Rennmodus sah folgender Maßen aus. Es galt für alle Teilnehmer zunächst die 18 Km-Runde zu absolvieren, anschließend sollte es direkt auf die 12 Km-Runde gehen. Diese 30 Km waren als Qualifikation zu verstehen. Wer diese nicht in der Deadline von 6 Stunden absolvieren konnte, durfte nicht mehr am weiteren Wettkampf teilnehmen. Diese Hürde genommen würde es mit der Bewältigung der 6 Km-Runde beginnen. So oft wie es geht. Die letzte Runde durfte spätestens um 11:30 am Sonntag begonnen werden. Die 6 Km-Runde führte direkt am Basecamp vorbei, sodass das Supportteam, das jeder Teilnehmer mitbringen MUSSTE, für die Verpflegung der Teilnehmer auf jeder Runde würde sorgen können.

Samstag, 26.09.2015, 12:30 Uhr
Mit einem Shuttlebus wurden wir zum Startbereich gefahren. Dort war schon die Hölle los. So war das Mud Masters Event in Biddinghuizen nach eigener Aussage der größte Hindernislauf der Welt. 23.000 Teilnehmer auf der 6, 12, 18, Marathon und 24 Stunden Distanz. Die Hindernisse, die wir hier zu sehen bekamen, versprachen schon mal richtig viel Spaß! Sofort ins Auge stießen der Splash Jump und der Flyer. Beim Splash Jump handelte es sich um eine ca. 4m hohe Plattform, von der aus man in den See inmitten der Anlage sprang, um diesen anschließend schwimmend zu überqueren. Der Flyer machte seinem Namen alle Ehre. Es handelte sich um eine Rutsche. Eine hohe Rutsche (ca. 6m), die am Ende eine Rampe montiert hatte, über die man auch in  „See stach“. Darauf freute ich mich schon am Ende der 18 und 12 Km Runde.

Samstag, 26.09.2015, 13:00 Uhr
Start. Pünktlich und ziemlich exklusiv starteten wir 100 Mud Masters 24-Hours Läufer aus dem Startblock, in dem sonst Gedränge herrscht, mit reichlich Freiraum. Angesichts der langen Belastung, die vor uns lag, setzte sich die Herde in lockerem Tempo in Bewegung. Die ersten 18 Km waren eine wirklich tolle Strecke. Der Teil, der nur auf der 18 Km-Strecke war (ein Teil war natürlich auch Bestandteil der 12 Km-Strecke), hatte auch wirklich anspruchsvolle Hindernisse zu bieten. So galt es eine 5 Meter Strickleiter zu erklimmen und an deren Ende auf ein Netz umzusteigen, um dieses auf der anderen Seite wieder herunterzuklettern. Ein weiteres Hindernis verlangte einem auch noch jegliches Klettergeschick ab. Ein 4-Meter Tau (ohne Knoten) musste senkrecht erklommen werden und auch hier am höchsten Punkt umgestiegen werden. Diesmal auf eine Sprossenwand. Diese beiden Hindernisse blieben mir besonders im Gedächtnis, da ich mit Kletterhindernissen, an denen man umgreifen muss, immer so meine Probleme habe ☹. Andere Hindernisse waren sehr kraftraubend. Viele kennen die „Hindernisse“, bei denen es darum geht, eine Last über eine gewisse Distanz zu transportieren. Häufig sind das Baumstämme oder Sandsäcke. So waren es auch hier Sandsäcke. Soweit nichts Besonderes. Das Besondere war die Strecke. Wir befanden uns ca. bei Kilometer 14, als wir den 20 Kg Sack auf die Schulter nahmen. Und dann ging es nicht wie erwartet einmal 300 Meter im Kreis, nein, noch mal abbiegen, noch mal abbiegen und weiter geradeaus und wieder abbiegen, sodass wir diesen Sack fast 2 (!) Kilometer geschleppt haben. Für sich allein ist das nicht so wild. In Anbetracht dessen, was noch vor uns lag, war das aber sehr ambitioniert. Ansonsten gab es auf der Strecke viel Wasser zu über- und/oder durchqueren. Tolle Hangelhindernisse! So gab es neben den üblichen Monkeybars auch ein Hindernis, bei dem an Ringen gehangelt werden musste, was ich als sehr viel anspruchsvoller empfinde. Außerdem etwas Neues für mich, ein Holzbalken, über den zwei Schlaufen gelegt waren, an denen hängend man sich auf die andere Seite befördern sollte. Ein tolles Hindernis. Nicht nur die Hindernisse, auch die Strecke, die immer wieder durch bildhübsche Waldpassagen führte, und die Helfer machten richtig Spaß! Im Start-Ziel-Bereich ging es dann noch mal richtig an die Substanz. Zunächst gab es ein Hindernis namens Net-Jump. Kannte ich noch nicht. Ziemlich cool, seeehr anstrengend. Von einem kleinen Podest aus wird über Wasser an ein Netz gesprungen (Distanz ca. 1,5 – 2m), das anschließend per Hangeln, schwingend oder wie auch immer (es gab sehr kreative Versuche) dazu genutzt werden musste, das Wasserbecken zu überqueren. Nun folgten einige Trenches, ein Stacheldraht-Krabbelhindernis, die oben bereits erwähnten Splash-Jump und Flyer, 2 Berlin-Walls und der Slizzler, ein Krabbelhindernis mit oder ohne Strom. Ich hatte mir vorgenommen, beim ersten und letzten Mal die Variante mit Strom zu wählen… Auaaaa!

Samstag, 26.09.2015, 15:20 Uhr
Erste Runde geschafft. Direkt auf in die zweite Runde mit 12 Km. Unter großem Applaus musste man einmal quer durch den Start-Ziel-Bereich. Gerade am nächsten Tag sollte das noch mal die nötige Kraft geben. Ich persönlich war an diesem Punkt noch voll motiviert und mental top fit. Langsam meldeten sich die Waden, das konnte ich aber mit Dehnen und Ernährung in den Griff kriegen (Danke an den Support). Anderen Teilnehmern sah man schon nach 18 Km an, dass sie sich das vielleicht nicht ganz so gut überlegt hatten. Da ging es schon sehr schleppend auf die 12 Km Runde. Zur Erinnerung. Es gab eine Deadline. Spätestens um 19:00 mussten die 30 Km absolviert sein. Hier wurde schon klar, dass das einige nicht schaffen würden. Mit dem Wissen, dass wir jedoch gut in der Zeit waren, ließen wir es auch etwas gemächlicher angehen, versuchten aber die ganze Zeit in Bewegung zu bleiben. Das Problem, dass man mit Zeitdruck zu kämpfen hatte, lösten die Veranstalter dadurch, dass wir an Schlangen vor aufwändigeren Hindernissen vorbei gehen durften und diese ohne Warten absolvieren konnten. Top! Überhaupt lief aus meiner Sicht alles erstaunlich flüssig! Ein ganz großes Lob an die Veranstalter!!!

Mit schweren Beinen, aber immer noch hochmotiviert, erreichten wir um 17:45 mit 30 Km in den Knochen das Qualifikationsziel. Genug Zeit, um vor dem gemeinsamen Abendessen im Basecamp schon mal die 6 Km-Runde, die eine eigene Strecke war (nicht auf der 18 und 12 Km Strecke), auszuprobieren.

Samstag, 26.09.2015, 17:45 Uhr
Mit sehr, sehr schweren Beinen, aber auch großer Neugier auf die Strecke, mit der wir uns die Nacht um die Ohren schlagen sollten, machte ich mich noch einmal auf den Weg durch den Startbogen. Nun also auf die 6 Km-Strecke. In Anbetracht dessen, dass wir diese Strecke die Nacht über immer und immer wieder absolvieren sollten, war ich doch überrascht, um nicht zu sagen schockiert, dass 2 der ersten 4 Hindernisse uns schon ins Wasser zwangen. Ganz! Bei einem war es sogar notwendig zu schwimmen. Direkt nach dem Basecamp, das grob auf der Hälfte der Runde lag, gab es ein weiteres Wasserhindernis, bei dem man unter Netzen hindurch musste. Diese Hindernisse sollten die Nacht zur Qual machen! Ansonsten war die 6 Km-Strecke dadurch anspruchsvoll, dass der Boden unheimlich tief war (Matsch), was auf einem guten Teil der Strecke ein Laufen nicht möglich machte (vor allem nachts). Weitere Hindernisse waren Berlin Walls, Monkey Bars, der Splash-Jump und der Slizzler. Nachts wurde der Splash-Jump aus Sicherheitsgründen gesperrt, stattdessen hatten wir das Vergnügen, den Net-Jump und die Trenches sehr genau kennen zu lernen. Ab ca. 21 Uhr wurde auch das Wasserhindernis, bei dem geschwommen werden musste, aus der Strecke genommen (beides hatte eine Verlängerung der Strecke zur Folge). Aber soweit war es noch nicht. Denn zunächst gab es ein Abendessen.

Samstag, 26.09.2015, 18:30 – 19:30 Uhr
Abendessen. Vom Veranstalter gab es in dem Check-In-Café Nudeln, Salat und Brot. Kohlenhydrate halt. Kulinarisch nicht herausragend aber nach nunmehr bereits knapp 40 Km in den Beinen und einsetzendem Frieren eine großartige Wohltat. Ich zog mich nun das erste Mal um. Also raus aus den kurzen Klamotten, rein in den langen Kram für die Nacht.

Samstag, 26.09.2015, 19:30 Uhr – Sonntag, 27.09.2015 03:30 Uhr
Nach dem Abendessen und nun angekommener Dunkelheit brauchten alle Läufer einen Partner. Da mein Kollege nach den 30 Km verletzungsbedingt aussteigen musste, sprach ich den ersten freundlich lächelnden und noch fit aussehenden Athleten an. Und siehe da, ihn hatte das gleiche Schicksal mit einem ausgefallenen Teammitglied ereilt. Nachdem wir uns auf den Weg gemacht hatten stellten wir irgendwann fest, dass auch Christian bei den Trophy Runners Berichte schreibt und wir uns eigentlich schon am Morgen getroffen haben wollten. :-D Ein schöner Zufall, dass ausgerechnet wir uns trafen, um die Nachtrunden gemeinsam zu drehen.

Je tiefer die Nacht, desto klarer wurde, dass die eigenen Kräfte nicht durch die Distanz, sondern durch die Kälte massiv schwanden. Das andauernde Ins-Wasser-Gehen und die sehr kühlen Temperaturen mit 5 Grad in der klaren Nacht zollten ihren Tribut. Zunächst liefen wir 2 Runden mit kurzem Zwischenstopp am Basecamp, wo uns von unseren tollen Supportern Kaffee und Nahrung gereicht wurde. Bereits nach der zweiten Runde wurde aber klar, dass wir das so nicht durchhalten. Zusammen mit der aufkommenden Müdigkeit wurde das Frieren unerträglich. Also ging es nun in das Café zu vielen anderen sich aufwärmenden Teilnehmern. Einige waren bereits unter der Dusche oder hatten sich doch für ein Schläfchen entschieden. Zu diesem Zeitpunkt war ich noch der Auffassung, dass, wenn ich mich jetzt hinlege, die Veranstaltung für mich gelaufen ist. Also gab es warme Suppe, einen Kaffee und eine halbe Stunde vor dem Kamin im Café...

Und auf zur nächsten Runde. Boah, nach dem Aufwärmen waren die ersten Meter noch schlimmer. Und dann direkt ins Wasser und unter den Netzen durch. Brrrrrrr... Ich kann nur schwer beschreiben, was das für ein Gefühl war. Es war einfach nur hart. Müdigkeit, Kälte, Nässe, Dunkelheit, schmerzende Beine… Von nun an war es eine reine Willensleistung. Die nächsten zwei Runden, die übrigens aufgrund der Umbaumaßnahmen für die Nacht nicht 6, sondern 7,5 Km Länge hatte, sollten auch uns endgültig an die Grenzen bringen. Der Wille war gebrochen! Es ging nichts mehr. Die Zähne hörten nicht auf zu klappern, die Beine wurden instabil. Es war soweit. An diesem Punkt hatten wir gut 60 km absolviert. Also doch kurz ins Bett. Es hatte keinen Sinn mehr.

Sonntag, 27.09.2015, 07:00 Uhr
Fast Sonnenaufgang. Und auf einmal ist der Wille zurück! Und wie. Rein in die noch nassen Klamotten und wieder los. Ich merkte, wie sehr mir die 3,5 Stunden Schlaf geholfen hatten, die nötige Energie zurück zu bekommen. Natürlich schmerzte der ganze Körper, aber schon nach den ersten Metern und den aufkommenden Sonnenstrahlen kam die Erkenntnis, dass das Schlimmste geschafft war. Es wurde wärmer und von nun an ging es „nur“ noch gegen die Schmerzen und die Müdigkeit. Man bekam wieder ein Lächeln auf die Lippen und wusste mit jedem Schritt, dass man dem Ziel näher kam.

Meine Begleitung hatte in der Zwischenzeit gewechselt, da man irgendwann nur noch sein eigenes Tempo laufen konnte. Ab ca. 09:00 Uhr, als die neuen Startgruppen auf die 12 und 18 Km Strecke gingen, kam auch wieder die unheimlich tolle Unterstützung der Besucher und anderen Teilnehmer im Startzielbereich als Motivationsfaktor hinzu. Und um 11:10 Uhr wussten wir, dass es jetzt in die letzte Runde geht. Was für ein Gefühl. Die ganze Nacht und auch die letzten Runden verschwimmen in meiner Erinnerung ein wenig. Wirkliche Erleichterung und Stolz kam auf, als ich in der letzten Runde nach dem inzwischen wieder geöffneten Splash-Jump aus dem See auftauchte und wusste: „Jetzt ist es nur noch der Zieleinlauf.“ Um ca. 12:30 liefen wir zu viert mit breiter Brust und noch 3 Liegestützen auf dem Podium ins Ziel ein. Wow! Offiziell sind es bei mir 84 Km geworden. 10 inoffizielle Kilometer kommen durch die längere Nachtrunde hinzu. Unglaublich was man leisten kann.

Was bleibt ist der Stolz auf das Geleistete, tolle neue Erfahrungen gesammelt zu haben, tolle Teilnehmer kennen gelernt zu haben und das Gefühl, im Hindernisläufer-Olymp angekommen zu sein.

Hier noch ein Tipp:
Falls ihr auch mit der Teilnahme an einem solchen Event liebäugelt: Unterschätzt das nicht!!!

Mir fiel auf, dass viele anfangen zu rechnen und sagen, dass die Strecke auf die Stunde gerechnet nicht so viel sei. In der Tat. Allerdings kann ich nur jedem raten, der sich irgendwann an eine Distanz > 40 Km macht, nicht linear zu rechnen. Die Leistungsfähigkeit ist nicht mit der bei Asphaltläufen und vor allem nicht mit der auf den ersten 30 – 40 Km zu vergleichen. Es hängt sehr viel vom Untergrund, Temperatur und vor allem der Willensstärke ab. Ein Indikator dafür ist, dass sich von den 100 Startern maximal die Hälfte (!) im Ziel wieder gefunden hat. Das heißt, dass mancher bereits die ersten 30 Km nicht im Zeitrahmen bewältigen konnte. Ein Großteil wird in der Nacht aufgegeben haben. Und auch die haben sich vorbereitet…

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