Erfahrungsbericht: Urban Challenge Hamburg 2017

von Lars am 29.08.2017

Erfahrungsbericht: Urban Challenge Hamburg 2017

Bildquelle: Urban Challenge

Wenn man an Hamburg denkt, dann fällt einem sofort die HafenCity oder ein Spiel im Volksparkstadion vom glorreichen HSV ein. Oder man denkt an die vielen Musicals oder den Kiez von St. Pauli. Aber an einen Hindernislauf in Hafennähe denken wohl die Wenigsten. Zum Glück gibt es jedoch die Urban Challenge Hamburg, von der ich euch im folgenden Erfahrungsbericht mehr berichten möchte.

Autor: David Heitman
Wenn man dann noch erzählt, das es dort viele Treppen hoch und runter geht, dann erntet man doch schon viele ungläubige Blicke. Aber so haben wir es tatsächlich erlebt. Das Eventgelände war beim Altona Cruise Center, wo im Normalfall die Kreuzfahrtschiffe in die weite Welt ablegen. Diesmal war aber dort ein super Rahmen für einen Hindernislauf, der Urban Challenge Hamburg 2017 gelegt. Die Startnummernausgabe war optimal besetzt und es ging alles fix samt T-Shirt-Ausgabe. Auch sein Hab und Gut war bei der Kleiderabgabe in besten Händen. Selbst warme Duschen und genügend Toiletten gab es. Der Startbereich war in verschiedene Abschnitte unterteilt, wo jeder Teilnehmer sich nach seinen Fähigkeiten aufstellen konnte. Die schnellen Hirsche nach vorne und die etwas langsameren Läufer nach hinten. Bei manchen selbsternannten schnellen Läufern hat man sich zwar gefragt, warum sie ganz vorne standen, da sie sich im laufe der Challenge doch eher als langsamer Hirsch entpuppt haben.

Pünktlich 15.30Uhr wurde die erste Startwelle von Joey Kelly auf die Strecke geschickt. Es ging im 3min-Takt mit den Startwellen weiter. Und so wurde das Feld doch gut in die Länge gezogen. Zusätzlich waren die ersten Kilometer noch hindernisfrei, was das Feld zusätzlich entzerrt hat. Hindernisfrei heißt aber bei der Urban Challenge nicht, das es easy war. Es gab ja immer noch die Treppen bzw. Anstiege. Diese hatten es tatsächlich in sich. Das erste Hindernis kam dann am Elbstrand in Form eines Kriechhindernis mit anschließendem Sandsack schleppen. Hier staute es sich das erste Mal. Aber alles im erträglichen Rahmen. Kurze Zeit später stellten sich beim Fire Fighter Feuerwehrfahrzeuge in den Weg der Läufer. Dort musste man einfach drunter durch kriechen, um zum anschließenden Jump and Crawl zu gelangen. Hier galt es Röhren zu durchkriechen und Barrieren zu überqueren. Nach kurzer Laufstrecke kam der Concrete Climb. Zwei ca. 4 m hohe Kletterhindernisse. Hier staute sich das Feld doch sehr, sodass man knapp 10min nur langsam voran kam. Nach diesem Stau ging es aber wieder flüssiger Richtung Eventgelände weiter. Wo auch schon der Urban Jungle und die Quartier Pipe warteten.

Speziell die Quarter Pipe war nicht ohne. Aber um weiter zu kommen galt es diese zu bezwingen oder es gab in der Strafbox eine Zusatzaufgabe. Wer jetzt zu viel Kraft gelassen hatte bekam echte Probleme bei m Hindernis "The Wall". Aber mit etwas Hilfe war es auch hier möglich die Wand mit anschließendem Kriechgang zu meistern.

Jetzt ging es wieder Richtung Hamburger Mittelgebirge. Jedoch galt es vorher noch einen anderen Berg zu bezwingen. Ein Berg aus Reifen, den sogenannten Tyrenator.

Ab jetzt war man wieder als Treppenläufer unterwegs. Man musste hier wieder alle Kräfte mobilisieren. Und gelang über diesen erschwerlichen Weg zum Double Dammann. Ein Kletterhindernis bestehend aus einem Pulk von Bauzäunen. So langsam roch man schon das Ende des Laufes. Oder war es doch der Duft von frischem Fisch? Der Weg führte jetzt Richtung Fischmarkt. Hier waren die Highlights das Kletterhindernis Lucifer’s Staircase und Spiderman, wo man ein Netz hochklettern musste, um auf einen Schiffscontainer zu gelangen. Beim Traffic Jam durfte man ganz G20-Like über Autos klettern/springen und beim Monkeys Business durfte man Affe spielen und die guten alten Monkeys Bars meistern. Wer jetzt noch Körner hatte, konnte zum Zielsprint ansetzen, musste allerdings vorher beim Sea Freight zwei Container überqueren. Jetzt konnte man aber nochmal Usain Bolt raushängen lassen und sich dann verdienter Maßen die Finisher-Medaille umhängen lassen. Man wurde auch persönlich mit Vornamen beglückwünscht.

Fazit: Urban Challenge Hamburg 2017

Für dieses Großevent lief in meinen Augen alles optimal. Es hat mächtig viel Spaß gemacht und war extrem fordernd zugleich. Und nebenbei konnte man noch die traumhafte Hafenkulisse bestaunen. Und ja, Hamburg und Berge gibt es wirklich.

PS: Ihr möchtet euren Erfahrungsbericht zu einem Hindernislauf auch auf Trophy Runners veröffentlichen? Dann meldet euch einfach unter folgender E-Mail Adresse bei uns: [email protected]

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