Erfahrungsbericht XLETIX Challenge Berlin 2017 - Hitzeschlacht im vertrauten Umfeld

von Lars am 19.06.2017

Erfahrungsbericht XLETIX Challenge Berlin 2017 - Hitzeschlacht im vertrauten Umfeld

Bildquelle: XLETIX Challenge

Ich freute mich sehr über die Mitteilung, kurzfristig bei der XLETIX Challenge Berlin an den Start gehen zu können. Ein Läufer war ausgefallen und das Team freute sich so über meine Unterstützung. Mehr über die Hitzeschlacht von Berlin erfahrt ihr jetzt im Erfahrungsbericht zur XLETIX Challenge Berlin 2017.

Autor: Philipp
Wir trafen uns alle zur gemeinsamen Anreise mitten in Berlin. Unsere Startzeit war auf 14:20 Uhr festgelegt, weshalb wir alle ausschlafen konnten und uns erst um 11:30 Uhr auf den Weg machten. Die Anfahrt zur XLETIX Challenge bei Berlin beträgt aus Berlin ca. 45 Minuten. Leider kamen wir in einen kleinen Stau und die Anreise verzögerte sich um rund 30 Minuten. Die Organisation vor Ort lief aber wie immer reibungslos: Ich hatte vorher ein Parkticket für 5 Euro gekauft, konnte damit direkt ans Gelände fahren. Der Shuttle-Service vom Parkplatz zur Registrierung fuhr sehr regelmäßig und ohne lange Wartezeiten.

Auch der Check-In lief ohne Verzögerungen. Ticket, Haftungsausschluss und Ausweis vorzeigen und schon hielt ich mein Starter-Stirnband in den Händen. Wir zogen uns gleich um und gaben unsere Sachen an der Garderobe ab.

Auf dem Gelände war schon mächtig was los: Viele Menschen, Stände und eine angenehme entspannte Stimmung. Die Sonne schien und es waren heiße 30 Grad. Durch die Verzögerung bei der Anfahrt mussten wir auch nicht lange warten, so ging es nur noch schnell aufs Klo und wir befanden uns kurze Zeit später im Startblock beim Warm-up. Der Moderator heizte ordentlich ein mit ein paar Aufwärmübungen und der bekannten XLETIX-Ansprache “Ein Team - ein Ziel”.

XLETIX Challenge Berlin - 25 Hindernisse auf 14 Kilometern

Wir waren für die M-Distanz registriert, die 14 km lang ist und mehr als 25 Hindernisse bietet. Zur Wahl standen außerdem die sieben Kilometer lange S-Distanz und die 22 km lange L-Distanz mit jeweils mehr oder weniger Hindernissen.

Zum Vergleich zu den Vorjahren fiel mir auf, dass die Hindernisse anders angeordnet waren. Eine positive Überraschung, da wir so nicht genau wussten was auf uns zukommt. Zu meiner Überraschung wartete schon kurze nach dem Start die drei Meter hohe Wonder Wall auf uns, die ich erst viel später erwartet hatte. Ohne gegenseitige Unterstützung geht hier nicht viel. Also bildeten wir eine Räuberleiter und einer nach dem anderen wurde über die Wand gehoben, geschoben und gezogen.

Kurze Zeit später erreichten wir dann auch schon das frostigste Hindernis der XLETIX Challenge, den Freak Froster. Ich persönliche freute mich schon auf die Abkühlung, da es im Wald doch sehr warm und staubig war. Die Eiswürfel machten das Hindernis aber zu einer echten Herausforderung. Wir mussten mehrmals durch das eiskalte Wasser tauchen, da ließ der Gehirnfrost nicht lange auf sich warten. Kurz geschüttelt und schon gleich ging es auf das nächste Hindernis, ein Container voller Reifen namens Whicked Wheels, bevor uns die nächste längere Laufpassage bevor stand.

Nur ein Wasserbecher bei 30 Grad

Die Strecke bestand aus sandigem Waldboden und war durch ein ständiges auf und ab anspruchsvoll. Das warme Wetter sorgte dafür, dass der Boden sehr trocken war und so hatte ich die ganze Zeit das Gefühl, mit einer trockenen Kehle zu laufen. Leider gab es auch, wie in den Vorjahren, zu wenig Wasser auf der Strecke.

Da wir erst um 14:20 Uhr gestartet waren, wurden wohl auch die Wasserreserven an einigen Spots schon knapp und die Volunteers baten uns, nicht mehr als einen Becher Wasser mitzunehmen. Das ist bei 30 Grad leichter gesagt als getan. Daran sollte der Veranstalter weiterhin arbeiten.

Neue Spots zum Balancieren, Hangeln und Klettern

Endlich kamen wir zum ersten Mal auf die große “Spielwiese”, bei der uns der Team Twister, ein Wasserhindernis, bei dem man gemeinsam über mehrere Rollen rüber muss, erwartete. Das kühle Nass brachte Erfrischung und war dazu sehr spaßig, da es gar nicht so einfach ist, über die Rollen zukommen. Hat man es dann geschafft, landet man direkt im Wasser. Ich bin begeistert, so macht das Hindernislaufen Spaß.

Auch die neuen, technisch anspruchsvolleren Hindernisse wie das High Hole, die Boulder Box oder der Clumsy Cliffhanger 2.0 haben mir sehr gut gefallen und waren sehr fordernd. Hier kann ich jedem Teilnehmer nur empfehlen, regelmäßig das Hangeln und Klettern zu trainieren. Ansonsten hilft ein starkes Team oder auch andere Teilnehmer, die hier sehr hilfsbereit unter die Arme greifen.

XLETIX - Cooler Hindernislauf für Hobbyläufer

Nach zweieinhalb Stunden war dann endlich das Ziel erreicht. Wir hatten die Hitzeschlacht bewältigt. Welche Änderungen Xletix allerdings, wie auf der Homepage angekündigt, an der Streckenführung vorgenommen haben soll, kann ich nicht nachvollziehen. Diese kam mir im Großen und Ganzen identisch vor. Zufrieden holten wir uns unsere Finisher-Shirts und unser Legend-Band ab und machten uns auf dem Weg zur Dusche. Auch hier besteht leider weiterhin Optimierungsbedarf. Wie jedes Jahr tröpfelte das Wasser nur so aus den Hähnen und eine wirkliche Dusche sieht mit reichlich Dreck und Staub am Körper anders aus.

Alles in allem war es wieder eine gelungene XLETIX Challenge, die super organisiert ist und bis auf ein paar Kleinigkeiten ein super Event für alle darstellt, die gerne die Herausforderung bei ei einem Hindernislauf suchen und im Team einen spaßigen Tag verleben möchten.

Du hast jetzt auch Bock auf die XLETIX Challenge? Hier findest du alle Termine für die XLETIX Challenge.

PS: Ihr möchtet euren Erfahrungsbericht zu einem Hindernislauf auch auf Trophy Runners veröffentlichen? Dann meldet euch einfach unter folgender E-Mail bei uns: info@trophyrunners.de.

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