Freeletics Erfahrungsbericht: Ein hocheffektives Training, das jeden Cent Wert ist!

von Lars am 15.07.2014

Freeletics Erfahrungsbericht: Ein hocheffektives Training, das jeden Cent Wert ist!

Bildquelle: Trophy Runners - Freeletics Erfahrungsbericht

Freeletics macht Spaß, Freeletics macht sexy und Freeletics ist bestens zur Vorbereitung auf Hindernisläufe geeignet. Darüber hinaus ist Freeletics eine sensationell günstige Alternative zu anderen Trainingsmethoden. Über meine Eindrücke vom Training sowie den Vor- und Nachteilen erfahrt ihr im folgenden Erfahrungsbericht mehr. 

Als ich zum ersten Mal von Freeletics gehört habe, war ich zunächst sehr skeptisch. Der Grund dafür ist der gewesen, dass die Erfolge in den Videos für meinen Geschmack übertrieben gut aussahen. Ich habe mich daher gefragt, ob Freeletics nur ein cooler Marketing Gag ist oder ob es sich tatsächlich um ein innovatives und hocheffizientes Fitnesskonzept handelt. Um diesen Fragen auf den Grund zu gehen, eignet sich der Test bei einem Hindernislauf doch am besten!

Freeletics - Drei Coaches für maximale Vielfalt und Abwechslung

Zum Start des Trainings müsst ihr euch für den passenden Coach entscheiden. Mein Erfahrungsbericht basiert auf dem "Strength and Cardio Coach", den ich zur Vorbereitung auf das Spartan Race und die XLETIX Challenge genutzt habe.

Zur Auswahl stehen insgesamt folgende Coaches:

1. Cardio Coach (Fettverbrennung und Definition)
2. Strength Coach (Aufbau von Muskeln)
3. Strength and Cardio Coach 
 

Sobald ihr euch für einen Coach entschieden habt, ermittelt Freeletics anhand von ein paar Grundübungen euren aktuellen Fitnesszustand. Die Grundübungen sehen auf den ersten Blick recht harmlos aus, sorgen in der Kombination und Intensität jedoch gleich zu Beginn für einen ordentlichen Muskelkater. Muskelkater erlebt ihr bei Freeletics ohnehin von einer ganz neuen Seite. Dieser wird euch für viele Wochen auf Schritt und Tritt begleiten und jede Faser eures Körpers durchziehen.

Freeletics - Individuelles Training statt Massenabfertigung

Besonders gut hat mir die Individualität des Trainingsprogramms gefallen. Anhand der Trainingsergebnisse, die ihr bei den Grundübungen erzielt habt erstellt Freeletics ein Trainingsprogramm, das auf euer Fitnesslevel zugeschnitten ist. Auf  diese Weise erhaltet ihr ein Training, das euch fordern und an eure Grenzen führen wird aber wiederum nicht zu hart ist, um es nicht nicht zu schaffen!

Von der Individualität konnten wir uns selber überzeugen. Mein Trainingspartner und ich haben zwar den gleichen Coach gewählt, allerdings kam es an keinem Tag vor, dass wir das gleiche Training absolviert haben.

Freeletics - Noch mehr Motivation mit der passenden App

Insgesamt ist der Motivationsfaktor bei Freeletics sehr hoch. Man trainiert sich förmlich in einen Rausch und ist aufgrund der schnell sichtbaren und spürbaren Erfolge kaum noch zu stoppen. Sobald der erste ganz große Muskelkater vergangen ist, könnt ihr es kaum erwarten bis das nächste Workout beginnt und das Training wird so zu einem Selbstläufer.

Mit der passenden App macht Freeletics gleich noch mehr Spaß. Wer das IOS von Apple nutzt oder Googles Android wird mit der App sehr viel Freude haben. Ihr habt damit nicht nur euer Training und eure Leistungen stets auf Knopfdruck im Blick, sondern auch die Trainingserfolge eurer Freunde und Trainingspartner. Genau darin besteht ein weiterer Motivationsfaktor. Wer möchte sich schon nicht verbessern, wenn einem der beste Kumpel mit seiner persönlichen Bestzeit im Nacken sitzt oder eine Nasenlänge voraus ist. Ihr könnt euch innerhalb der App zusätzlich Nachrichten schicken und so zu neuen Höchstleistungen pushen oder zu neuen Bestleistungen beglückwünschen!

Ich habe mein Training mit einem Windowsphone absolviert, wofür es bisher leider keine App gibt. Das Training ist damit aber auch problemlos möglich, da man sich ganz einfach über das Internet einloggen kann. Verzichten müsst ihr als User eines Windowsphones nur auf die Kommunikation mit euren Freunden, auf alle anderen Funktionen habt ihr auch so Zugriff.

Bei der Benutzerfreundlichkeit ist Freeletics kaum zu übertreffen. Das User-Interface überzeugt sowohl in der App als auch beim Web-Client. Alles ist intuitiv zu bedienen, so dass jeder damit zurecht kommen sollte.

Freeletics - Die Zeit der Ausreden ist vorbei

Wer kennt sie nicht, die Ausreden um Sport zur Nebensache werden zu lassen. „Keine Zeit“ oder „nun ist es auch zu spät“ gehören dabei sicher zu den Klassikern der Ausreden, die jeder von uns kennt. An dem Coach werden daher vor allem Sportmuffel gefallen finden. Denn ihr müsst euch nun um nichts mehr kümmern, ausser eure Trainingsschuhe anzuziehen und das vom Coach vorgegeben Training zu absolvieren. Einfacher geht es nicht!

Mit Freeletics wird sich euer Leben und euer Training von nun an drastisch ändern. Die Trainingseinheiten sind meist kurz und knackig gehalten. Die maximale Trainingszeit beträgt pro Workout maximal 45 Minuten. Mir ist es in 15 Wochen nur drei oder viermal passiert, dass ich länger als 45 Minuten trainiert habe. In der Regel liegt die durchschnittliche Trainingszeit pro Workout bei weniger als 30 Minuten, da ihr mit der Zeit natürlich immer schneller und besser werdet. Dafür müsst ihr aber auch ca. 4 mal die Woche ran, was bei dem geringen Zeitaufwand jedoch für jeden machbar sein sollte. Schließlich hat auch jeder von uns Zeit, um mindestens 30 Minuten am Tag Fernsehen zu gucken!

Trainieren könnt ihr mit Freeletics fast überall - zu Hause, im Park, auf einem Sportplatz oder einem Fitnessspielplatz. Ihr benötigt lediglich eine Klimmzugstangeoder eine andere Möglichkeit, um Klimmzüge zu machen. Weiterhin braucht ihr eine Trainingsmatte, ein Paar Trainingsschuhe und etwas Platz zum Auslaufen.

Freeletics - Ein Training mit Erfolgsgarantie

Stellt euch auf die 15 härtesten Wochen eures Lebens ein, aber auch auf die effektivsten. Es ist Wahnsinn welche Leistungssteigerungen mit Freeletics möglich sind und wie sich euer Körper vom ersten Training an verändern wird. Dabei liegt es ganz allein bei euch den Grad der körperlichen Veränderung zu bestimmen. Selbst wer nur die Grundlagen der Ernährungslehre einhält und sich von kleinen liebgewonnenen Essgewohnheiten verabschiedet, wird für die harte Arbeit mit einem tollen Trainingsergebnis belohnt.

Wer das Training in Kombination mit einem Ernährungsplan durchzieht, wird eine extreme körperliche Veränderung feststellen können. Ihr verliert Gewicht, baut viele Muskeln auf und bringt zeitgleich eure Cardio auf ein ganz neues Level.

Dennoch müsst ihr euch über eine Tatsache im Klaren sein. Freeletics ist keine Zauberei, sondern das Ergebnis eines extrem harten Trainings, das euch über viele Wochen begleiten wird.

Freeletics - Perfekt zur Vorbereitung auf Hindernisläufe geeignet

Freeletics ist ein sehr vielseitiges Training, mit dem viele Ziele erreicht werden können. Ihr könnt damit nicht nur einfach gut aussehen, sondern euch auch auf extrem harte Hindernisläufe vorbereiten. Für mich stand daher neben der allgemeinen Erprobung von Freeletics, auch die Vorbereitung auf das Spartan Race und die XLETIX Challenge im Vordergrund.

Der Freeletics Coach dauert insgesamt 15 Wochen und ist zugleich auch das ideale Zeitfenster, um sich auf einen Hindernislauf vorzubereiten. Besonders zu empfehlen ist der Strenght and Cardio Coach, da dieser all die Komponenten enthält, auf die es bei einem Hindernislauf ankommt. Kraft, Ausdauer und Durchhaltevermögen gehören schließlich zu den Grundeigenschaften, die ihr zur Bewältigung eines Hindernislaufs benötigt. Alle drei Komponenten werdet ihr mit Freeletics jeden Tag bis zum "erbrechen" trainieren. 

Die Härte des Trainings kam mir in jedem Fall bei beiden Hindernisläufen zu Gute. Vor allem die Kraft- und Ausdauerabschnitte habe ich deutlich besser bewältigt, als es bei vorherigen Hindernisläufen der Fall war. Zudem habe ich mich während der Läufe viel schneller von sehr anstrengenden Hindernissen erholt und konnte die Belastung insgesamt viel besser wegstecken. In meinem Erfahrungsbericht: Spartan Sprint Race München - Das CrossFit vs. Freeletics Duell berichte ich von meinen Erfahrungen während des Laufs.

15 Wochen für dein neues Ich

Das Training gestaltet sich insgesamt als sehr abwechslungsreich. Es gibt eine Vielzahl von Workouts, die ihr hassen und lieben werdet und die so gut wie nie Langeweile aufkommen lassen. Das Training selbst ist zugleich sehr hart - wirklich sehr hart. So hart, dass mir manchmal übel und schwindelig wurde - so hart, dass ich Probleme hatte die Treppen hinaufzukommen - ja sogar so hart, dass mir selbst im tiefsten Winter der Schweiß vom Gesicht heruntergetropft ist.

Nachfolgend gebe ich euch einen kurzen Überblick darüber, was ihr in den einzelnen Trainingsabschnitten erwarten könnt.

Woche 1 bis 5

Die Intensität des Trainings wird von Beginn an im Wochenrhythmus gesteigert und bringt euch fast ständig ans Limit. Vor allem in der Anfangsphase war das Training für Körper und Geist eine echte Herausforderung. Bei durchschnittlich 4 Trainingseinheiten pro Woche, befindet sich euer Körper aufgrund der hochintensiven Trainingseinheiten fast ständig an der Grenze der Belastungsfähigkeit. Daher spürt ihr in dieser Phase eine gewisse Erschöpfung, die aber ganz normal ist, da der Körper eine gewisse Zeit benötigt, um sich auf die neue Belastung einstellen zu können. Begleitet wird diese Erschöpfung durch einen heftigen Muskelkater, der über Wochen anhält. Es kommt irgendwann sogar ein Punkt, an dem ihr es komisch finden werdet keinen Muskelkater mehr zu spüren.

Das Training ist aber auch für den Geist eine große Herausforderung. Den Schweinehund im größten Erschöpfungszustand zu überwinden, ist nämlich die größte Hürde. Ihr solltet euch in dieser Zeit daher stets vor Augen führen, dass euer Körper zu viel mehr in der Lage, als ihr es euch vorstellen könnt. Es ist am Ende nicht euer Körper der aufgibt, sondern euer Geist!

Natürlich werdet ihr auch die ersten körperlichen Veränderungen feststellen, bereits eine eigene persönliche Bestzeit geschlagen haben und am Ende des ersten Trainingsabschnitts den Blick erstmals auf die "Hell Days" gerichtet haben.

Doch so hart die ersten 5 Wochen auch sein mögen, sie sind nicht mehr als ein Warm-up für das was noch auf euch zukommen wird.

Woche 5 bis 10

Den zweiten Trainingsabschnitt habe ich paradoxerweise als am angenehmsten empfunden. Paradox deshalb, da die Workouts immer „härter“ wurden, ich in dieser Zeit aber kaum noch Muskelkater hatte und mich zugleich an die Belastung gewöhnt hatte. Freeletics ist in dieser Zeit tatsächlich zu einem festen Bestandteil meines täglichen Lebens geworden.

Beherrscht wurde diese Zeit natürlich von der Jagd nach neuen persönlichen Bestzeiten, den Hell Days, die in der 7. Woche auf dem Programm standen und der Durchführung von Workouts, die zu Beginn mit absoluter Sicherheit noch unmöglich gewesen wären.

Im zweiten Trainingsabschnitt werden auch Freunde und Bekannte immer stärker auf eure körperlichen Veränderungen reagieren. Man wird euch vermehrt sagen, dass ihr abgenommen habt und dass ihr muskulöser sowie gesünder ausseht. Spätestens jetzt fangt ihr auch automatisch damit an eure Essgewohnheiten umzustellen. Nutella schmeckt zum Frühstück, dass weiß jedes Kind und ein schöner Schokoriegel kann den Abend ebenso versüßen. Doch muss dies bei all dem harten Training wirklich sein? Auch ihr werdet die Antwort auf diese Frage von ganz allein herausfinden.

Woche 10 bis 15

Im letzten Trainingsabschnitt wird euch wirklich noch einmal alles abverlangt. Ihr werdet auf neue knüppelharte Workouts treffen und das große Mysterium, die Freeletics Hell Week rückt nun auch immer näher. Daher müsst ihr in dieser Phase alle Kraftreserven mobilisieren und zeitgleich gut mit euren Kräften haushalten.

An der Spitze eures Leistungslevels angekommen, habt ihr auch die Bewegungsabläufe verinnerlicht und perfektioniert, sodass ihr nun Vollgas geben könnt, um neue persönliche Bestzeiten aufzustellen. Der letzte Trainingsabschnitt lässt sich daher am besten mit einem persönlichen Marathon vergleichen. Das Ziel ist nach einem langen Weg zum greifen nahe und es liegt nun einzig und allein an euch mit welchem Ergebnis ihr die Ziellinie überqueren werdet.  

Freeletics:  Vor- und Nachteile auf einen Blick

Vorteile

  • sehr effektives Training
  • geringer Zeitaufwand
  • geringe Kosten
  • ortsunabhängig
  • hoher Motivationsfaktor
  • einfache Bedienung
  • integrierter Video-Coach mit Instructions zu allen Übungen
  • keine Kündigung erforderlich

Nachteile

  • kein persönlicher Coach
  • Verletzungsrisiko bei nicht korrekter Ausführung der Übungen

Fazit: Freeletics Training

Am Ende der 15 Wochen bleibt mir nur eins zu sagen: FREELETICS - JUST DO IT! Ich kenne keine Fitnessmethode oder Fitnessprogramm, das so vielseitig und effektiv ist, wie Freeletics und dabei noch so wenig kostet. Ihr könnt Kraft, Cardio oder beides zusammen trainieren und so innerhalb von nur 15 Wochen zu eurem Traumkörper gelangen. Darüber hinaus ist Freeletics perfekt dazu geeignet, um sich auf einen Hindernislauf wie Tough Mudder oder dem Spartan Race vorzubereiten, da ihr bei Freeletics genau wie bei einem Hindernislauf an eure Grenzen gehen werdet.

Dazu ist der Preis einfach unschlagbar! Ihr bezahlt für ein 15-wöchiges Training nur 39,90 Euro, das heißt 2,66 Euro in der Woche! Dabei müsst ihr kein Abo oder sonst etwas abschließen, da der Coach automatisch nach 15 Wochen endet. Ihr habt euch den Coach gekauft aber festgestellt, dass Freeletics doch nichts für euch ist? Kein Problem, ihr habt sogar eine 14-tägige Geld-zurück-Garantie.

Ein schöner Nebeneffekt von Freeletics ist, dass ihr ganz schnell neue Menschen und vielleicht sogar neue Freunde kennenlernen werdet. Die Freeletics Community ist sehr offen und kommunikativ, weshalb ihr sicher ganz schnell Anschluss an bestehende Trainingsgruppen finden werdet.

Ich bin fest davon überzeugt, dass ihr mit Freeletics euer Ziel erreichen werdet, welches auch immer das ist!

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